Karl hätte nie gedacht, dass es so weit kommen könnte. Er ist auf der Flucht und bangt um sein Leben. Er ist als Gesellschaftsflüchtling auf dieser Insel gestrandet. Sein Leben ist wie von einer Würgefeige umschlungen und es droht der Erstickungstod.
Sein Versteck ist eine alte Fischerhütte, die langsam im Meer zu versinken droht. Die Brandung nagt seit einiger Zeit an ihrem Fundament. Wellen spielen um Holzbretter und Balken herum und erzählen ein klagevolles Lied.
Die verschmutzten und zerschlissenen Kleider auf seiner Haut sind alles, was ihm geblieben ist.
In der Hütte hat er ein rostiges Filetiermesser gefunden und es am ausgehöhlten Schleifstein scharf geschliffen. Die paar Fische, die er zum Überleben braucht, sind schnell gefangen. Ihm fehlen die nötigen Kohlenhydrate, um wirklich satt zu werden. Schön wäre es, wieder einmal in einen Apfel oder eine Rübe zu beissen.
